Case Study RSS Hydro
Eine wasserdichte HPC-Lösung
KI-gestützte Hochwasserrisikomodellierung und -simulation von RSS Hydro mit NVIDIA und Oracle Cloud Infrastructure (OCI)
Das 2017 gegründete Luxemburger Softwareunternehmen RSS Hydro kann auf eine beeindruckende Erfolgsbilanz bei der Bewältigung der Herausforderungen durch Naturkatastrophen zurückblicken – von Hochwasser über Dürren bis hin zu Waldbränden. Die Nachfrage nach den innovativen Software-as-a-Service-Lösungen (SaaS) von RSS Hydro im Bereich der Erdbeobachtung wächst rasant, da sie präzise und schnell umsetzbare Erkenntnisse liefern, die ein besseres Risikomanagement und fundierte Entscheidungen zum Schutz von Menschen und Vermögenswerten weltweit ermöglichen.
Da der Klimawandel die Häufigkeit und Schwere extremer Wetterereignisse weiter verschärft, stehen Energieunternehmen, regionale Behörden und Kommunalverwaltungen weltweit vor beispiellosen Herausforderungen beim Schutz kritischer Infrastrukturen. Insbesondere Überschwemmungen stellen erhebliche Risiken für die Stabilität und Zuverlässigkeit von Energie- und Versorgungsnetzen dar.

Kunde: RSS Hydro
Branche: Softwareentwicklung
Anforderungen: State-of-the-Art High Performance Computing (HPC)

Kooperation: NVIDIA
Im Jahr 2025 entschied sich RSS Hydro für den Aufbau einer lokalen KI-Fabrik auf Basis von NVIDIA-Blackwell-GPUs. Voraussetzung dafür war eine KI-fähige Colocation-Infrastruktur, die speziell auf hohe Leistungsanforderungen und regulierte Umgebungen ausgelegt ist.
Zusammenarbeit mit NVIDIA und Oracle Cloud Infrastructure (OCI)
Aus dieser Entwicklung ist eine bedeutende Marktchance sowie eine erfolgreiche Technologiepartnerschaft zwischen RSS Hydro, NVIDIA und OCI entstanden. Aufbauend auf der bewährten KI-Anwendung FloodSENS sollen die Hochwasserrisiken für Energieinfrastrukturen mithilfe KI-gestützter Hochwassermodellierung und 3D-Visualisierung noch präziser vorhergesagt und minimiert werden. Dadurch erhalten Kunden aus der Energiebranche Echtzeit-Einblicke in potenzielle Hochwasserszenarien und deren Auswirkungen auf ihre Netzinfrastruktur und können ihr Risikomanagement gezielt anpassen.
Um die hohen Anforderungen an Rechenleistung und Grafikverarbeitung zu erfüllen, nutzt FloodSENS die GPU-beschleunigte Computing-Plattform von NVIDIA, die über Oracle Cloud Infrastructure (OCI) bereitgestellt wird. Die hochmoderne High-Performance-Computing-(HPC)-Infrastruktur ist sowohl für KI- als auch für Grafik-Workloads optimiert. Sie ermöglicht das Training und die Inferenz der FloodSENS-KI sowie die nahtlose Anbindung an NVIDIA Omniverse zur Visualisierung von Hochwassersimulationen in Echtzeit.
Darüber hinaus bietet OCI vielfältige Bereitstellungsoptionen für KI- und Machine-Learning-Anwendungen. Unternehmen behalten dadurch die volle Kontrolle über ihre Daten, können gesetzliche und regulatorische Vorgaben einhalten und verhindern, dass sensible Informationen in Rechtsräume mit potenziell weniger strengen Datenschutzbestimmungen übertragen werden.
„Die Skalierbarkeit von OCI in Kombination mit NVIDIA-GPUs und NVIDIA Omniverse ermöglicht es FloodSENS, die umfangreichen Simulationen durchzuführen, die für die komplexen Risikobewertungen erforderlich sind, die Energieunternehmen heute benötigen, um ihre Klimaresilienz zu verbessern.“
Guy Schumann, Gründer & CEO von RSS Hydro
Der Wechsel zu Colocation: Portus Data Centers
Im Jahr 2025 entschied sich RSS Hydro für den Aufbau einer lokalen KI-Fabrik auf Basis von NVIDIA-Blackwell-GPUs. Voraussetzung dafür war eine KI-fähige Colocation-Infrastruktur, die speziell auf hohe Leistungsanforderungen und regulierte Umgebungen ausgelegt ist. Zu den zentralen Anforderungen gehörten ein sicherer Standort, eine skalierbare und redundante Stromversorgung sowie Kühlung und eine leistungsfähige, vielfältige Netzwerkkonnektivität. Diese Infrastruktur wurde zu einer entscheidenden Grundlage für das künftige Unternehmenswachstum sowie für die zunehmende Zusammenarbeit mit NVIDIA und OCI. Ebenso unverzichtbar waren professionelle Vor-Ort-Supportleistungen für Kunden und Ingenieure im Rechenzentrum.
Nach einer umfassenden Marktanalyse verlegte RSS Hydro im Oktober desselben Jahres seine High-Performance-Computing-(HPC)-Infrastruktur in das strategisch günstig gelegene Rechenzentrum von Portus Data Centers in Luxemburg.
Wichtige Entscheidungskriterien:
- Sichere und ausfallsichere Infrastruktur
- Skalierbare Fläche, Stromversorgung und Kühlung
- Vielfältige Konnektivität
- Kompetenter technischer Vor-Ort-Support durch erfahrene Ingenieure
- 1,4 MW IT-Leistungskapazität, mit geplanter Erweiterung auf 3,4 MW in naher Zukunft
- Kaltgangeinhausung (Cold Aisle Containment) sorgt für eine optimale Kühlung der IT -Systeme
- Zertifizierter Betrieb nach ISO 27001 und weiteren Standards, inklusive physischer Zutrittskontrolle, redundanter Stromversorgung und 24/7-Überwachung
- Brandfrüherkennungs- und Rauchansaugsystem (VESDA) für eine frühzeitige Erkennung von Rauchentwicklung und maximalen Schutz
- Carrier-neutrale Konnektivität für maximale Flexibilität
Business Vorteile
„Wir freuen uns, dass RSS Hydro die hohen Standards unserer KI-fähigen Colocation-Rechenzentrumsplattform zu schätzen weiß und Portus Data Centers mit der Unterstützung seiner hochinnovativen HPC-Anwendungen betraut hat. Wir sind stolz darauf, unseren Beitrag zum weiteren Wachstum und zur erfolgreichen Zukunft eines so dynamischen Unternehmens zu leisten.“
Falk Weinreich, CEO, Portus Data centers
Portus Data Centers: Maximale Leistung, minimale Latenz
Die Portus Data Centers Group bietet Carrier-neutrale Edge-Colocation-Dienste an Standorten in Hamburg, München und Luxemburg an. Die Datenverarbeitung erfolgt nah am Entstehungsort, mit niedrigen Latenzen, hoher Verfügbarkeit und voller Kontrolle über die Daten gemäß den deutschen und europäischen Rechtsrahmen.
Alle Standorte verfügen über redundante Energieversorgung, moderne Kühlsysteme, physische Zutrittskontrolle und 24/7-Monitoring Mit ISO 27001-Zertifizierung und zusätzlichen standortspezifischen Auszeichnungen erfüllt der Rechenzentrumsbetreiber hohe Anforderungen an Sicherheit, Compliance und Nachhaltigkeit. Lokal verwurzelt, aber international verbunden.